Museumsstandort Dahlem

Im Mai 2018 wurden die berühmten Südsee-Boote aus dem Ethnologischen Museum ins Humboldt Forum transportiert – eine deutliche Zäsur für den einst zentralen Museumsstandort West-Berlins. Vor der Wende wurden hier Skulpturensammlung, Kupferstichkabinett und Gemäldegalerie sowie die Museen für Islamische, Indische und Ostasiatische Kunst für ihre Ausstellungen gefeiert. Sie lockten nicht nur die lokale Bürgerschaft, sondern auch zahlreiche Tourist:innen in den Südwesten Berlins. Nach der Wiedervereinigung fokussierten sich die Aktivitäten der Staatlichen Museen zunehmend auf die Mitte Berlins. Weniger Besucher:innen fanden den Weg nach Dahlem, und mit dem Bau des Humboldt Forums kam die Idee, die Ethnologischen Sammlungen und die Sammlungen für Asiatische Kunst dort zu präsentieren.

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Am Standort 1992-2022

Blick in die Ausstellung des Museums für Völkerkunde in Berlin-Dahlem, 1990.

© RBB / Zusammenlegung der Staatlichen Museen (Sendung vom 31.10.1990)
  1. Bruno-Paul Bau in der Arnimallee, 1970.

    © Staatliche Museen zu Berlin / W. Steinkopf
  2. Museum Europäischer Kulturen im Bruno-Paul Bau, 2018.

    © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug
  1. Die Neubauten in Dahlem in der Lansstraße, 1970. Neuer Eingang von Westen, rechts Bauteil 2A.

  2. Eingang des Museumszentrums Berlin-Dahlem in der Lansstraße, 2017.

    © Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker
Zeitstrahl
  1. Ausstellungsplan der Gemäldegalerie SMPK in Dahlem, vor 1992.

    © Staatliche Museen zu Berlin / Zentralarchiv
  2. Ausstellungsplan der Gemäldegalerie SMPK in Dahlem, vor 1992.

    © Staatliche Museen zu Berlin / Zentralarchiv
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  1. Flyer zum Abschiedsfest der Gemäldegalerie SMB in Dahlem, 1997.

    © Staatliche Museen zu Berlin / Zentralarchiv
  2. Flyer zum Abschiedsfest der Gemäldegalerie SMB in Dahlem, 1997.

    © Staatliche Museen zu Berlin / Zentralarchiv
Stimmen

Öffnungszeitenschild der Staatlichen Museen am Bruno-Paul Bau vor 1992, heute Museum Europäischer Kulturen (MEK).

© Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Elisabeth Tietmeyer
Besuchszahlen 1986-1996